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  • Derivate: Chance oder Risiko?

    In der Finanzwelt hört man beinahe täglich die Bezeichnung Derivat. Als Privatperson hat man auf dem ersten Blick nur sehr wenig mit diesen Begriff / Produkt zu tun – man glaubt es zumindest.

    Als weitläufigste Erklärung kann man Derivate als Finanzinstrumente ansehen mit denen man auf alles spekulieren / wetten kann. Diese Spekulation kann jedoch auch sinnvolle Zwecke, wie zum Beispiel Preis- / Kursabsicherungen mit sich bringen. Wie Derivate eingesetzt werden ist immer vom Anwender abhängig.

    Betrachtet man den globalen Derivatemarkt, wird man schnell feststellen, dass hier etwas Gefährliches entstehen kann. Sein Volumen ist schätzungsweise 10 mal größer als das gesamte Welt BIP. Es hätte unvorstellbare Folgen, wenn solch ein Markt aus dem Gleichgewicht geraten würde.

    Doch was sind Derivate überhaupt? Welche Bedeutung besitzen sie? Wo sind deren Grenzen und Risiken? Diese Fragen werden anhand dieser Homepage versucht zu erklären. Erst nachdem man sich selbst ein Bild über Derivate gemacht hat, kann man darüber Urteilen ob man diese als Chance oder Gefahr ansieht. 


  • Kennzahlen von Optionsscheinen

    Bei den Optionen kann man verschiedenste Kennzahlen berechnen. Anhand der berechneten Kennzahlen kann man Optionen vergleichbar machen.

    Eine wichtige Kennzahl bei Optionen stellt der Hebel dar. Der Hebel gibt an in welchem Ausmaß sich die Option im Verhältnis des Basiswertes verhält. Den Hebel kann man ganz einfach berechnen: Aktuellen Kurs des Basiswertes / aktueller Optionspreis. Diese Rechnung ist solange richtig, solange das Bezugsverhältnis eins beträgt. Ist dieses größer oder kleiner als 1, muss dieses in der Berechnung berücksichtigt werden.

    Ebenfalls wichtig ist auch noch die Delta Kennzahl. Diese gibt an, wie sich der Wert der Option verhält, wenn sich der Preis des Basiswertes verändert. Bei gewissen Optionsstrategien ist das Wissen über diesen Wert enorm wichtig. Mathematisch betrachtet, stellt er die erste Ableitung des Optionspreises nach dem Basiswertpreis dar.

    Es gibt noch unzählige andere Optionskennzahlen, welche jedoch in der Regel nicht selbst berechnet werden. Vielmehr ist es wichtig über deren Bedeutung Bescheid zu wissen. Zwei besonders interessante Kennzahlen wären noch das Vega und das Theta.

    Die Vega Kennzahl gibt an, wie sich der Optionswert verhält / verändert, wenn die Volatilität des Basiswertes steigt / fällt.

    Die Theta Kennzahl betrachtet hingegen die Restlaufzeit der Option. Anhand von Theta lässt sich feststellen, wie sich der Optionswert verändert, wenn sich die Restlaufzeit verkürzt (Tagesrhythmus).

    Bei den Optionen gibt es noch besondere Begriffe, welche eigentlich keine Kennzahlen sind, jedoch das Wissen der Fachbegriffe für einen Investor besonders wichtig ist: in the money, at the money, out of the money. In the money bedeutet, dass die Option im Geld ist, das heißt die Option besitzt einen inneren Wert. At the money bedeuted, dass der Kurs sich gerade am Ausübungspreis befindet. Hierbei bestizt die Option keinen inneren Wert. Out of the money bedeutet, dass die Option aus dem Geld ist. Der innere Wert ist hierbei natürlich 0.